Wechseljahre „Woman on fire“

Zwischen dem ca. 45. und 55. Lebensjahr durchleben alle Frauen die Wechseljahre (Klimakterium). Der von Geburt an angelegte Eizellvorrat in den Eierstöcken ist langsam aufgebraucht und das Ende der Fruchtbarkeit ist da. Beginn und Dauer der Wechseljahre sind von Frau zu Frau verschieden. Sie sind eine ganz normale Umbruchphase, die aber einiges auf den Kopf stellen kann. Bereits in den Jahren vor den Wechseljahren (Prämenopause) nimmt die Hormonproduktion der Eierstöcke langsam ab, der Eisprung bleibt häufiger aus. Dies kann zu Zyklusunregelmäßigkeiten (verkürzter Zyklus, Zwischenblutungen, Schmierblutungen) führen. Erst sind die Zyklen oft kürzer, dann später länger, bis die Blutungen schlußendlich vollständig eingestellt werden. Im Schnitt sind die Frauen hierzulande zu diesem Zeitpunkt 51 Jahre (Menopause) alt.

Die Wechseljahre lassen sich in drei Phasen einteilen

  • Perimenopause: Zeitphase vor dem Ausbleiben der Menstruation (bis zu 10 Jahren) mit z.T. starken Hormonschwankungen, sehr individuell
  • Menopause: Zeitpunkt der letzten Menstruation, der 12 Monate lang keine Blutung folgt (zunehmend Abfall von Progesteron und Östrogen)
  • Postmenopause: beginnt ein Jahr nach der letzten Blutung, erstreckt sich über ca. 7-10 Jahre

Eine Hormonuntersuchung kann Hinweise geben, ob die Wechseljahre bereits begonnen haben. Die Krankenkassen zahlen den Test nur beim Verdacht auf vorzeitige Wechseljahre.
Die hormonellen Veränderungen können mit verschiedenen Symptomen (bis 40 Symptome sind beschrieben) einhergehen. Sogenannte Wechseljahresbeschwerden können auftreten, sind aber bei jeder Frau anders.

Beschwerden können sein

  • Vegetative Symptome: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen (v.a. Aufwachen mitten in der Nacht), Herzrasen, verstärktes PMS= prämestruelles Syndrom mit Brustspannen, Blähbauch, Kopfschmerzen,
  • Psychisch: PMDS=prämenstruelles dysphorisches Syndrom mit Traurigkeit und Reizbarkeit vor der Periode, Depressionen, Ängstlichkeit, Nervosität, Konzentrationsmangel (Brain Fog)
  • Körperliche Veränderungen: Durchblutung der Schleimhäute nimmt ab (Trockenheitsgefühle), Drangblase, Veränderung der Körperbehaarung, Muskel- und Gelenkbeschwerden, oft Gewichtszunahme, Anstieg des Risikos von Herzkreislauferkrankungen, Blutzuckerveränderungen und Beeinflussung der Muskulatur und des Knochenstoffwechsels (Osteoporoserisiko) durch den Östrogenabfall

Nicht jede Frau benötigt auch eine Behandlung. Ein Drittel aller Frauen hat keine oder kaum Probleme. Eine gesunde Lebensweise und Umstellung der Ernährungsgewohnheiten können die Beschwerden lindern. Homöopathische oder pflanzliche Mittel können ebenfalls helfen. Sport und Entspannungstechniken unterstützen eine positive Einstellung. Krafttraining beugt dem Muskelschwund und Osteoporoserisiko vor.

Besteht großer Leidensdruck kann eine Hormonersatztherapie zum Einsatz kommen. Hormone sollten nicht unkontrolliert eingenommen werden. Es ist hierzu eine genaue Analyse ihrer individuellen Situation nötig. Gern berate ich Sie über die Vorteile, aber auch die Risiken einer Hormonersatztherapie und erstellen ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept.

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