Verhütung

Empfängnisverhütung ist ein wichtiges Thema für jede Frau, die eine Schwangerschaft vermeiden möchte – von der ersten Regelblutung bis zur letzten. Wir beraten Sie gern umfassend über die für Sie individuell sicherste und sinnvollste Form der Empfängnisverhütung. So sind Sie in der Lage, die für Sie in Frage kommende Verhütungsmethode auszuwählen.

Verschiedene Methoden zur Verhütung

  • Basaltemperaturmessung
  • Natürliche Empfängnisverhütung
  • Hormonelle Ovulationshemmung: Anti-Baby-Pille (Kombinierte Pille, Minipille, östrogenfreie Pille), 3-Monatsspritze, Verhütungspflaster, Verhütungsring
  • Intrauterinpessar (IUP, Spirale)
  • Mechanische Verhütungsmittel: Kondome, Diaphragma

Sie sind bei uns immer in guten Händen, ganz gleich, ob Sie das erste Mal zum Frauenarzt gehen oder ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben und über Sterilisation nachdenken.

Vaginalring

Der Vaginalring ist ein biegsamer Ring mit einem Durchmesse von 56 Millimetern und einer Dicke von vier Millimetern. Der Kunststoffring wird in die Scheide eingeführt wird. Er enthält niedrigdosiert die Hormone Östrogen und Gestagen und gibt diese langsam und kontinuierlich an die Scheidenschleimhaut ab.

Die Hormone gelangen dann in die Blutbahn und verhindern einen Eisprung. Außerdem verdickt sich der Schleimpfropf am Gebärmutterhals, so dass Spermien nicht eindringen können. Zudem wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut behindert.

Der Ring wird von der Frau selbst wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Nach drei Wochen wird der Ring wieder entfernt und entsorgt. Es folgt eine Pause von sieben Tagen, in der die Menstruation stattfindet. Anschließend wird ein neuer Ring eingesetzt.

Die Vorteile

  • Laut Studien eine sehr hohe Sicherheit der Empfängnisverhütung
  • schwächere und kürzere Monatsblutung
  • Minderung von Regelbeschwerden
  • keine Wirkungsbeeinträchtigung bei Durchfall oder Erbrechen

Die Nachteile

  • Kann in seltenen Fällen beim Geschlechtsverkehr stören
  • mögliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Kopfschmerzen, Scheidenentzündungen, Ausfluss aus der Scheide, Akne
  • schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen

Der Vaginalring eignet sich vor allem für Mädchen und Frauen, welche die Pille nicht vertragen, die regelmäßigen Einnahmezeiten der Pille nicht einhalten können bzw. wollen und die an chronischen Magen-Darm-Problemen leiden.

Nichthormonelle Kontrazeption

Hormonspiralen

Die Länge des Menstruationszyklus ist nicht bei allen Frauen gleich. Menstruationszyklen, die zwischen 24 und 35 Tagen lang sind, gelten als normal. Bei manchen Frauen ist der Zyklus nicht regelmäßig, das heißt, die Periode tritt zu früh oder zu spät ein, dauert länger oder kürzer als sonst, bleibt ganz aus oder ist schmerzhaft.

Die Ursache von Blutungsstörungen können organisch bedingt sein, durch Myome, Polypen, Hormonstörungen, Stoffwechselstörungen (wie Schilddrüsenunterfunktion) oder Blutgerinnungsprobleme. Einfluss auf den weiblichen Zyklus haben auch Stress, Klimaumstellungen, Gewichtsveränderungen und Schlafstörungen. Änderungen im Zyklus sind typisch für hormonelle Umstellungen im Rahmen der Wechseljahre.

Verursachen die unregelmäßigen Zyklen Beschwerden, wird eine individuelle Behandlung vorgenommen. Je nach Ursache können eine Änderung des Lebensstils, pflanzliche oder hormonelle Medikamente oder auch operative Eingriffe (Myome) in Frage kommen. Möchte die Frau zusätzlich verhüten, können kombinierte oder orale Kontrazeptiva oder Hormonspiralen in Erwägung gezogen werden.

Kupferspiralen

Kupferspiralen (auch Intrauterinspiralen genannt) gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Die T-förmige Spirale ist mit Kupferdraht umwickelt. Die stetig abgegebenen Kupferionen hemmen die Spermien und verändern die Schleimhaut in der Gebärmutter, so dass ein befruchtetes Ei sich nicht einnisten kann. Die Kupferspirale greift nicht in den Hormonhaushalt ein und dient der längerfristigen Verhütung. Sie kann in Ausnahmefällen die Menstruationsstärke und -schmerzen verstärken.

Die Einlage der Spirale ist während der Periodenblutung im Rahmen einer normalen gynäkologischen Untersuchung möglich. Die Kupferspirale kann bis zu fünf Jahre in der Gebärmutter bleiben. Mit Rückholfäden, die in die Scheide hineinragen, kann die Patientin die Lage der Spirale kontrollieren. Der Sitz der Spirale sollte mindestens alle sechs Monate von Ihrer Frauenärztin mittels Ultraschall kontrolliert werden.

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Ihre Annette Josefy und das Praxisteam