Krebsvorsorge / Krebsnachsorge

Die regelmäßige jährliche Früherkennungsvorsorge (Krebsvorsorge) auf Veränderungen im Genitalbereich, insbesondere Gebärmutterhalskrebs, ist uns sehr wichtig.

Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane (Brust, Unterleib oder Genitalbereich) zählen zu den häufigeren Krebserkrankungen bei Frauen. Die Früherkennung von Tumorerkrankungen oder deren Vorstufen ist ein wichtiger Bestandteil der Vorsorgeuntersuchungen. Ein Verdacht entsteht manchmal zufällig durch den zytologischen Abstrich des Gebärmutterhalses, einen Tastbefund der Brust oder eine Ultraschalluntersuchung. Stellt sich Ihnen selbst (z. B. durch Abtasten der Brust) der Verdacht auf eine Tumorerkrankung, sollten Sie einen Arztbesuch nicht herauszögern.

Im Rahmen der Krebsfrüherkennungen haben Sie ab dem 20. Lebensjahr als Mitglied der gesetzlichen Krankenkassen Anspruch auf entsprechende Vorsorgeuntersuchungen. Hierzu gehören eine gynäkologische Untersuchung, der Abstrich vom Gebärmutterhals (PAP-Abstrich).  Ab dem 30. Lebensjahr kommt zusätzlich eine Tastuntersuchung der Brust und regionärer Lymphknoten hinzu.
Seit dem Jahr 2020 ist der PAP-Abstrich bei Frauen ab 35 Jahren nur noch alle drei Jahre vorgesehen. Der PAP-Test wird mit dem HPV-Test kombiniert, der feststellt, ob eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) vorliegt. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass eine dauerhafte Infektion mit den sogenannten Hoch-Risiko-HPV-Typen (Typ 16 und 18) maßgeblich an der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses beteiligt ist. Das Virus zählt zur Gruppe der DNA-Viren und wird z.B. beim Geschlechtsverkehr übertragen.

Die HPV Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen Gebärmutterhalskrebs, die Impfstoffe schützen gegen bestimmte Typen der sexuell übertragbaren humanen Papillomaviren. In Deutschland wird die Impfung für alle Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren empfohlen.

Zusätzlich haben Sie ab dem 50. Lebensjahr Anspruch auf einen jährlichen Stuhltest (50 bis 55 Jahre). Ab dem 55. Lebensjahr kommt eine Darmspiegelung (Koloskopie) hinzu (zweimal im Abstand von zehn Jahren).

Bei diesen jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, befragen wir Sie auch nach gesundheitlichen Auffälligkeiten und veranlassen bei eventuellen Befunden weitere Untersuchungen.

Nachsorge nach Krebserkrankung

Unsere Praxis erfüllt die Voraussetzungen und Qualitätsanforderungen für das DMP-Programm Brustkrebs. Für eine intensivierte Behandlung nimmt unsere Praxis an dem strukturierten Behandlungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen teil. Die Disease-Management-Programme (DMP) sollen chronisch Erkrankten dabei helfen, mehr über ihre Erkrankung zu erfahren, dabei mehr Kontrolle und Verantwortung zu übernehmen, um Krankheitsverlauf und Lebensqualität zu verbessern. Folgeschäden und Begleiterkrankungen sollen so weit wie möglich verhindert werden. Das Programm umfasst regelmäßige Arzttermine mit Beratungsgesprächen und Untersuchungen. Zur Vermittlung von Hintergrundinformationen erhalten die Teilnehmerinnen z. B. Schulungen. Die Teilnahme an einem DMP ist freiwillig und für die Patientin kostenlos.

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Ihre Annette Josefy und das Praxisteam